Rein in den Kimono und entspannen

corfield grey kimono coverIn 2017 hat Joe Corfield das beachtliche Album "Patterns" veröffentlicht. Seitdem ist der britische Beatschmied ein Versprechen in der Szene. Mit zurückgehaltenen, aber doch ziemlich funkigen Beats, jazzinspiriert und sehr cool, hat Joe sich in den Fokus gespielt. Und wenn es passt, schreckt der Mann aus Birmingham auch nicht vor ungewöhnlichen Sounds zurück, bleibt dabei aber immer in ganz entspannter Position.
Seit heute ist nun die neue Single "Grey Kimono" am Start, in die ihr hier reinhören könnt. Sie ist der Vorgeschmack auf ein kommendes Split-Album bei KO-OP, das Corfield gemeinsam mit Slim einspielen wird.

Prada Meinhoff ungeschminkt

Das ist doch wieder typisch. Diese derart nach Berlin klingende Band trinkt Rothaus Tannenzäpfle! Jetzt geht die Litanei mit den Schwaben in Berlin wieder los. Ach komm, ich mach mal nich son Stress.
Denn Prada Meinhoff sind doch keine Schwaben. Stattdessen vergrößern die Beiden unsere Vorfreude auf ihre anstehende, erste Headliner-Tour mit der Veröffentlichung der EP "Stress" beträchtlich. Ganz frische drei Stücke sind auf Stress gebannt und ergänzen das Debütalbum von April perfekt. "Stress" bestätigt, was der Volksmund schon lange munkelt: "Prada Meinhoff muss man erlebt haben. Einzige Ausrede: Man ist bereits tot."

www.prada-meinhoff.de

Alle von hier, wie Kraus auch

Ist da einer, der tatsächlich die Tradition des Liedermachers wiederbelebt? Natürlich nicht der Typ mit Holzgitarre auf Barhocker. Denn Kraus ist ein sechsköpfiges Kollektiv aus Hamburg, deren Musik nach vorne geht. Daher heißt das im Februar veröffentlichte Album auch "Mehr als laut". Gute Songs und besonders Texte, die auch mal ein zweites Hinhören erfordern. Das Credo von Frontmann Michael Krause ist, dass die Songs bitteschön eine spürbare Relevanz haben. Wie bespielsweise "Alle, die hier sind", welches nicht nur das Komma an der richtigen Stelle hat, sondern auch die Aussage am passenden Fleck.
Das Album von Kraus hält darüber hinaus noch ein besonderes Extra parat. Und zwar den Song "Eure Kinder". 33 Minuten lang, gefühlte 500 Strophen und letztendlich noch einen entsprechend langen Film obendrauf.
Alles in allem scheint hier gerade eine Band groß zu werden, die man zukünftig im Auge behalten sollte, möchte man Wesentliches in der deutschen Musik nicht verpassen.

www.krausmachtmusik.de

 

Yassin prohezeit die Nacht im Abendland

Der Rapper Yassin singt jetzt! Zumindest bei seiner neuesten Single "Abendland", die Vorbote ist für sein kommendes Album "Ypsilon". Das Album kommt am 18. Januar und zeigt Yassin von einer neuen Seite, die vielen Rapfans bekannt ist und einigen davon Brechreiz verursacht. User Ritsch Pitch meint, "das ist die Trettmannisierung des Deutschraplands".
Denn wie einige vor ihm, geht auch Yassin auf "Ypsilon" den neuen Weg mit feinproduzierten Tunes bekannter Producer, verbindet damit autobiografische Songs sowie persönliche und intime Einblicke. Auf die Stimme kommt dann noch 'ne Menge Autotune, an dem sich doch so viele Anhänger des HipHops reiben.
Aber: Inhaltlich ist "Abendland" top und da gibt es ja noch die andere Fanfraktion, die Yassins Weg gerne mitgeht.

www.normalemusik.de

Sternenstaub in echt von Hanne Hukkelberg

hukkelbergGenau 15 Jahre nach der Veröffentlichung ihrer Debüt-EP legt die Norwegerin Hanne Hukkelberg die neue Single "Stardust" bei Brilliance Records vor. In ihrer Heimat ist Hanne längst schon eine große Nummer. Auszeichnungen und Preise für ihre Musik und die Videos holt sie sich dort regelmäßig ab. Auch in Deutschland ist Hanne Hukkelberg kein unbeschriebenes Blatt. Sie tourt regelmäßig bei uns und Hannes 2006er Album ist benannt nach der Berliner "Rykestraße".
Die brandneue Single "Stardust" ist komponiert und aufgenommen in Los Angeles unter kreativer Mithilfe von Brittany B. Ein federleichter, leicht schrulliger Anti-Popsong, der seinen Titel mehr als verdient. Ein zweieinhalbminütiges, sternenstaubiges Pop-Perlchen! Hier zu hören!

www.hannehukkelberg.com

Das Hörder Tagebuch von Charlotte Brandi

Allzu viele Vi{deos, die Dortmund in Szene setzen, wird es nicht geben. Charlotte Brandi hat sich nun ihrer Heimatstadt für die zweite Single des bald erscheinenden Solo-Albums angenommen. "My days in  the cell"  ist inspiriert von Charlottes Jugend in Hörde.
"Im Video sind wir an Plätze gegangen, an denen ich als Teenie mit Musik auf den Ohren stundenlang spazieren ging. Meine damalige Innenwelt wird in diesem Video demnach zu einer Figur, die sich auf den Weg durch diese seltsame Umgebung macht", sagt Charlotte Brandi dazu. Charlottes Schwester Emily, die offensichtlich die gleichen Hörder Erfahrungen sammelte, führte beim Dreh Regie. Echte Familienbande im Schatten des damaligen Westfalenstadions.
"My days in the cell" verkürzt die Wartezeit zum Album "The magician", das die ehemalige Hälfte des coolen Indie-Duos Me & my drummer Mitte Februar nächsten Jahres veröffentlichen wird.

www.charlottebrandi.com