Über sieben Brücken...UCee

In der letzten Woche erschien das zweite Studioalbum von UCee. Genannt "Bridges" baut es tatsächlich genreverbindende Brücken. Genau wie UCee sein Leben zwischen Deutschland, Ägypten, Marokko und Tschechien scheinbar mühelos verbindet, finden sich auf dem neuen Album verschiedene Spielarten des Reggae zusammen.
Die  Tunes auf "Bridges" decken den gesamten Raum zwischen Dancehall und Roots ab. Startet das Album eher indifferent in den Zwischenräumen, gerät der Mittelteil zum Roots Reggae Fest, was überwiegend mit der Teilnahme von Sam Gilly an den Drums zu tun hat. Der gehört eigentlich zur österreichischen Band House of Riddim mit Kernkompetenz Roots. Am Ende geht's dann wieder in die Dancehall und so ist der Tune "Mrs. Clean" eher nicht stellvertretend für das gesamte Album.
Insgesamt ist "Bridges" ein schönes Album geworden, eben weil es sich nicht eindeutig irgendwo einordnen lässt.

www.u-cee.com

Chefsein - Für kein Geld der Welt

Man kennt das aus dem Alltag der Berufe. Trifft der Chefboss den Boss, muss dabei nicht zwingend etwas Vernünftiges rauskommen. Das ist natürlich ganz anders bei den beiden Hamburger Dancehall-Ladys von Chefboss. Treffen diese Beiden ihren Kumpel Bosse, hat der Rest der Welt auch was davon. Ein lockerer Dancehalltrack, genau das ist "Kein Geld der Welt" geworden. Hilft euch entspannen, wenn euer Chefboss oder euer Bosse mal wieder genervt hat.
Der Clip ist mit Handy und wie bei Chefboss gewohnt in Eigenregie entstanden und zeigt uns allen, welche Vorzeigestrände die Hansestadt vorweisen kann. Der Sommer kann kommen.

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Jahfros Bunte Liste

Kiel - Kingston. Das sind die Eckpunkte des heute erscheinenden Debütalbums von Jahfro. Es hat eine Zeit gedauert, nachdem Jahfro schon im Sommer 2017 mit der EP "Rise of the fro" nachhaltig auf sich aufmerksam machte. Jetzt ist also das "Farbenfro" Album da und das enthält knackigen deutschen Dancehall.
In 14 Tunes präsentiert sich Jahfro zwischen Reggae und Dancehall mit der zeitgemäßen Prise HipHop und gescheiten Lyrics. Das Album ist in Hamburg und Kingston aufgenommen unter Mithilfe von Jahfros langjährigem Kumpel J da K und bietet ein schönes Gegengewicht zum allgegenwärtigen, aktuellen Kitschkrieg-Output. Die energetische Single "Rudy" zeigt euch, in welche Richtung "Farbenfro" abgeht.

www.jahfro.com