Lost Midas singt dich in den Schlaf

lostmidas kaylaslullabyEs ist die zweite Single seines zweiten Albums "Undefined", die Lost Midas heute veröffentlicht. "Kayla's lullaby" ist ein gefühliges Stück elektronischer Musik, das auch schöne Pianpassagen nicht scheut in Phasen von den souligen Vocals Kalispells getragen wird.
Hinter Lost Midas verbirgt sich der Producer, Songwriter und Multiinstrumentalist Jason Trikakis, der sich inzwischen in Los Angeles zu Hause fühlt. Für die jetzige Digitalsingle hat sich jedoch auch Hilfe aus London geholt. Der britische Reggae- und Dub Frickler Wrongtom hat einen schönen Lovers Rock Mix von "Kayla's lullaby" zur Veröffentlichung gepackt, die von "San Jacinto" feat. Ken Nana vervollständigt wird.

www.lostmidas.com

Ein Hin und Her mit Dirty Projectors

Morgen erscheint das selbsbetitelte - nun schon siebte - Album von Dirty Projectors. Vier Vorab-Singles sind bereits unter das Volk gestreut worden. Die letzte ist "Cool your heart". Den Song hat David Longstreth gemeinsam mit Solange Knowles geschrieben als die Beiden an Knowles' Album "A seat at the table" arbeiteten.
David singt "Cool you heart" als Duett mit der als R'n'B-Visionärin geltenden Dawn Richards ein. Passend zum Titel ist es ein sehr cooles Video geworden, auf einsamer Straße in dunkler Nacht, aber mit stylischem E-Auto.

nym „untitled“

nym untitled kleinunter einem seiner pseudonyme („nym“, der name als hinweis) begibt sich der labelchef des attenuation circuit hier auf eine angeraute, zweiteilige drone-exkursion; allerdings nicht mit neuem material, sondern als zusammenstellung zweier releases von 2014 und 2015, nun in der neuen verpackung im pappschuber und einem coverartwork, das die artworks der beiden vorangegangenen zusammenfasst.

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kleefstra | bakker | kleefstra „dize“

kleefstrabakkerkleefstra Dize kleinabsolut ruhige, trotzdem irgendwie knorrige flächen-gitarrenästhetik. teilweise in richtung tiefe streicher reichend. und eine ruhige stimme in einer sprache mit anklängen an niederländisch, deutsch, english.

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Yuksek und Astronautix

Es wird vermutlich nicht viele Musikvideos geben, die im Weltraum gedreht wurden. "Live alone" von Yuksek ist jedenfalls so eines. Der französische Produzent ist befreundet mit dem ESA-Astronauten Thomas Pesquet und hat die Gelegenheit beim Schopf ergriffen, um seine Musik von Bildern begleiten zu lassen, die Pesquet während der sogenannten Proxima-Mission im All drehen konnte. Das Video ist auf dem youtube-Channel der ESA veröffentlicht und wirklich cool!
Zum Glück ist "Live alone" musikalisch weit von Sidos Astronautenquatsch entfernt. Yuksek hat einen gängigen Electrotrack produziert, der gesanglich von Roman Rappak unterstützt wird, welcher einst die britische Indieband Breton gründete. "Live alone" gehört zum neuen Album von Yuksek, das mit dem Titel "Nous horizon" noch diesen Monat erscheinen wird. Space music!

Parcels - Was eine Überraschung

Das Artwork der Band sieht aus wie bundesdeutsche Kinderzimmertapeten der 70er. Dazu zaubert die Musik der Parcels eine historische Peinlichkeit in den Raum, denn hier geht es um beschämenden Oldschool-Disko-Sound.
Gott sei Dank ist das heute alles sehr cool. Die vier jungen Australier sind inzwischen in Berlin zu Hause und bestätigen den Eindruck, dass alle Bands aus Down under jetzt in Berlin sind und alle deutschen Abiturienten zum work and travel in Ozeanien. Die Parcels bringen uns aus ihrer Heimat Gutes von gestern zurück und das ist für alle Beteiligten schweißtreibend.
Die Jungs und ihre Funkiness haben die Aufmerksamkeit des Pariser Kultlabels Kitsuné auf sich gelenkt und deswegen veröffentlichen Parcels dort heute ihre Debüt-LP "Hideout".