Das Hörder Tagebuch von Charlotte Brandi

Allzu viele Vi{deos, die Dortmund in Szene setzen, wird es nicht geben. Charlotte Brandi hat sich nun ihrer Heimatstadt für die zweite Single des bald erscheinenden Solo-Albums angenommen. "My days in  the cell"  ist inspiriert von Charlottes Jugend in Hörde.
"Im Video sind wir an Plätze gegangen, an denen ich als Teenie mit Musik auf den Ohren stundenlang spazieren ging. Meine damalige Innenwelt wird in diesem Video demnach zu einer Figur, die sich auf den Weg durch diese seltsame Umgebung macht", sagt Charlotte Brandi dazu. Charlottes Schwester Emily, die offensichtlich die gleichen Hörder Erfahrungen sammelte, führte beim Dreh Regie. Echte Familienbande im Schatten des damaligen Westfalenstadions.
"My days in the cell" verkürzt die Wartezeit zum Album "The magician", das die ehemalige Hälfte des coolen Indie-Duos Me & my drummer Mitte Februar nächsten Jahres veröffentlichen wird.

www.charlottebrandi.com

Nicht peinlich - Kann Karate

Die vier Herren begannen etwa 2015. Im Berliner Proberaum entstand die erste Platte "Ecke Revaler", damals noch ganz ohne Label, ohne Verlag oder Vertrieb. Das hat sich jetzt etwas geändert. Morgen steht die neue EP "Donner Doria" parat, veröffentlicht bei Chateau Lala unter prominenter Mithilfe von Ex-Findus-Mitglied Kristian Kühl, Andreas Hartmann von Radio Havanna und Hauke Albrecht von Turbostaat.
Das hat Kann Karates Sound noch mal nach vorne gebracht ohne den Schweiß- und Biergeruch des alten Proberaums so ganz abzuschütteln. Die fünf neuen Songs von Kann Karate schwingen daher immer noch kräftig im Kraftfeld von Indie-Rock und Postpunk und wird Freunden von Turbostaat genauso wie Fans von Vierkanttretlager gefallen.

www.kann-karate.de

Rocco Vice rettet die Eckkneipe

Der Berliner Rocco Vice, der Westberliner Rocco Vice hat was gegen Szene-Bars und verkehrt deshalb am liebsten im Laternchen in Moabit. Kneipen wie diese hat er zwischen 2008 und 2010 ausgiebig bespielt, um alte Kneipenkultur in Berlin nicht aussterben zu lassen.
Danach ist Rocco irgendwie abhanden gekommen. Aber nichts ist für immer und so taucht er nun erneut auf. Das Album "Schall und Rausch" kommt jetzt als Reissue auf den Markt, als Vinyl und auch digital. Da ist auch der Song "Der Mond" drauf mit ordentlichem 80er-Flair und karierten Pantoffeln!

www.facebook.com/roccovice

Kippen, Zichten und Die Cigaretten

Nach eigener Aussage spielen Die Cigaretten super-coolen Grunge-Protopop zwischen Chuckamuck, Isolation Berlin und Nena. Übersetzt heißt das in etwa Bass, Gitarre, Schlagzeug und keine Schnörkel in Musik und Gesang. Das Video zu "Yo, Future!" dient dazu als Beleg.
Die Hamburger Jungs haben gerade ihre Debüt-EP "Sonic Juz" bei La Pochette Surprise Records veröffentlicht. Die fünf Stücke mit Rock'n'Roll-Romantik zeigen, dass es doch eigentlich nicht mehr braucht als einen klassischen Dreier. Alles andere ist Schall und Rauch.

www.diecigaretten.bandcamp.com

Fettes Brett und Alcabean

An dem Jungen im Video ist ein wahnsinnig talentierter Skater verloren gegangen. Aber er muss ja schließlich für den dänischen Indie-Rock-Act Alcabean Bass spielen. Was er aber sogar noch besser macht als skaten.
Morgen erscheint die EP "Head down", an die sich eine im nächsten Monat eine kleine Deutschlandtour anschließt. Alcabean verbinden Elemente des alternativen Indie-Rocks der 90er Jahre mit einem zeitgenössischen Sound und spannen damit Brücken zwischen Melancholie und Euphorie.

www.facebook.com/ALCABEANofficial

ClickClickDecker hat mal was vorbereitet

Was vorbereitet hinsichtlich seines neuen Albums. "Am Arsch der kleinen Aufmerksamkeiten" wird es heißen und Mitte November soll es dann bei seinem Stammlabel Audiolith erscheinen. Vorbereitet hat der Hamburger nun schon mal ein ein kleines Schnipselvideo. Für einen Ausblick auf den Arsch der kleinen Aufmerksamkeiten. Sozusagen eine kleine Aufmerksamkeit für das Publikum vorneweg.
Die Single "Läuft es eher daneben" hält für euch erste Hinweise parat, wie denn das neue Album von ClickClickDecker klingen wird. Demnach wid es wieder voll sein von um die Ecke biegenden Texten, die dich rechts überholen und von hinten durchs Knie...ClickClickDecker in Reinkultur eben. Die Musik scheint sich ein wenig gewandelt zu haben, da sie von einem Musikertrio eingespielt wurde und deshalb nicht mehr so schlafzimmerfrickelmäßig klingt.
Das wird spannend bis zum neuen Album!