12/03 CLICKCLICKDECKER im Druckluft, Oberhausen

clickclickdeckerBauarbeiterfäuste und Airbusse, Müllwagen und Lauborchester, Wehmut und Nachvorneschauen manifestieren sich in dreizehn wundervoll komponierten Songs des aktuellen Albums "Am Arsch der kleinen Aufmerksamkeiten". Mit seinen kryptischen Beobachtungen des Alltäglichen gelingt es ClickClickDecker immer wieder, das Große im Allerkleinsten zu erzählen und das nicht Sagbare in Worte zu fassen. Zu verstehen, worum es in seinen Textenwirklich geht, das gelingt den wenigsten. Den meisten aber fällt es nicht schwer, sich selbst darin zu erkennen.
Nach langer Pause ist ClickClickDecker nun wieder unterwegs. Auch deshalb nicht zu verpassen, weil man nicht weiß, wie lang es bis zum nächsten Mal dauert.

www.clickclickdecker.de
www.drucklufthaus.de

Foto: Sophie Krische

22/02 2erSITZ im Tube Club, Düsseldorf

2ersitz bandfotoSie möchten moderne Hippies sein, die Jungs von 2ersitz. Der Sechser aus Leipzig ist gegenwärtig noch eine Lokalattraktion. Das soll sich aber möglichst schnell ändern. Denn das Debütalbum läuft und jetzt gibt es die erste Deutschlandtour dazu. Die Jungs wollen raus und spielen!
Sie spielen handgemachten Pop mit funkigem Einschlag, bei dem man einfach mitmuss. Ganz echte Bläser, alte Orgeln und auf der Trommel das Geschirrhandtuch. Ein rundum gesunder Sound, der alle anmacht, die auf Charts scheißen.

www.the-tube-club.blogspot.com
www.2ersitz.de

19/02 NENEH CHERRY im Carlswerk Victoria, Köln

neneh cherry1 kleinSie hat 'ne ganze Menge Leute damals geflasht. Vor 30 Jahren. Dann ließ sie lang nicht von sich hören, doch in den letzten Jahren ist es auch ihr zu ruhig geworden. Im Oktober 2018 kam nun ihr neues Album "Broken politics".
Und darauf versucht Neneh Cherry Gott sei Dank nicht, ihr altes Erfolgsrezept neu aufzukochen. Das neue Album bewegt sich im weiten Feld zwischen Electro und Chanson. Zurückgenommene Beats von Kieran Hebden (Four Tet) begleiten Nenehs Statements zur heutigen Welt. Daran mitgebastelt hat Cherrys lanlangjähriger Begleiter Cameron McVey und trotzdem ist es die rezente Neneh Cherry und kein Aufguss alten Geschmacks, selbst wenn bei dem einen oder anderen Track Anklänge an den TripHop der Neunziger nicht zu überhören sind.
Jetzt gibt es einige wenige Live-Termine, von denen man besser einen wahrnimmt. Und beeilt euch, denn bereits kurz nach Beginn des Vorverkaufs in Köln wurde die Veranstaltung in das größere, neue Carlswerk verlegt.

www.carlswerk-victoria.de

Foto: Wolfgang Tillmans

07/02 NATTY im Club Bahnhof Ehrenfeld, Köln

natty tourplakatNatty und seine Band Rebelship sind nun auch in Deutschland auf ihrer 10-Jahre-Geburtstagstour. Der Brite hat 2008 sein Debüt vorgelegt und bereits damals für viel Aufsehen gesorgt. Sein Name zeigt, wo die Reise hingeht. Natty ist ohne Zweifel ein neuzeitlicher Jünger Haile Selassies. Als solcher bleibt er jedoch nicht im Genrepurismus stecken, sondern präsentiert Reggae in einer mitreißenden Fusion verschiedener Styles.
Nattys Umgang mit Reggae, Rock und Pop erinnert zeitweilig an das Wirken von Finley Quaye und kommt daher genauso kurzweilig daher. Zur Jubelfeier hat Natty sein 2008 Album "Man like I" noch einmal aufgepeppt, mit Überarbeitungen und neuen Songs versehen und es dann einfach "Man like I & I X" genannt.

www.cbe-cologne.de
www.nattymusic.com

16/01 WOODS OF BIRNAM im zakk, Düsseldorf

woodsofbirnamIm Herbst 2018 haben Woods of Birnam das dritte Album "Grace" veröffentlicht. Die Dresdner Band rund um den Schauspieler Christian Friedel bleibt bei Pop und Indiepop in allen Farben, grenzenlos und lustvoll am Experiment. Das neue Album haben Woods of Birnam zusammen mit O.L.A.F. OPAL produziert.
Den nachdenklichen, mega-lyrischen und manchmal schwülstigen Texten steht musikalisch eine größtenteils eher leichtfüßige, tänzerische, optimistische, dynamische und positiv klingende Instrumentierung entgegen. Das ist halt so ein bisschen Schauspieler-Pop.

www.woodsofbirnam.com
www.zakk.de

Foto: Yves Borgwardt

Stille Nacht in Berlin

Man hört, dass sich unsere Hauptstadt zu Weihnachten deutlich leert. Es ist dann überall ruhiger und weniger hektisch. Die Berliner sind diese Tage unter sich.
Justine Electras "Christmas in Berlin" handelt von diesem speziellen Berliner Weihnachtsgefühl und ist das erste der drei Stücke auf ihrer neuen EP, die sie zusammen mit Andre Abshagen  am Bass und Robert Kretzschmar am Schlagzeug eingespielt und produziert hat.
Darüber enthält die EP noch vier Remixes. Nehmt euch also die Zeit über die Weihnachtstage. Wann sonst?