01/09 Halleluyeah-Festival in der Pauluskirche, Dortmund

halleluyeah dortmundEs ist die inzwischen achte Ausgabe des kultigen Festivals in der Dortmunder Nordstadt. Vorm Altar treten nur Dortmunder Bands auf und nur Indie kommt in die Kirche. Aber der Begriff Indie ist ja weit gefasst. So sind dieses Jahr beispielsweise Jason Pollux mit seinem Electronic Soul dabei, Rich Kid Rebellion mit pfiffiger Mädchenmusik und als besondere Empfehlung N. Der Gitarrentüftler aus Dortmund kombiniert seine guitar drones mit der heimischen Kirchenorgel der Pauluskirche.
Draußen im Garten legen lokale DJs auf zur Bio-Bratwurst und veganer Linsensuppe. Das Festival startet um 15.00 Uhr und geht bis Mitternacht. Der Eintritt ist frei und alle weiteren Infos gibt es hier: www.pauluskircheundkultur.net

Foto: Hans Lantsch

30/06-25/08 SUMMERSOUNDS in Dortmunder Parkanlagen

summersounds2018Die DJ-Picknicks in Dortmunder Grünanlagen feiern dieses Jahr ihren zehnten Geburtstag. Und jetzt ist Sommer und deswegen ist es wieder soweit. Entspannen im Grünen, kühle Drinks, coole Sounds und jede Menge Funsport. Auch im Sommer 2018 gibt es wieder DJ-Pults, mobile Bars, Fressbuden und Funsportangebote auf Dortmunder Wiesen. Ganz umsonst und ganz draußen. Und dieses Jahr erneut mit großem Finale inklusive Open-Air-Festival und Live-Bühne im Hoeschpark.

 

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19/07 SLY & ROBBIE meets NILS PETTER MOLVAER im Club Bahnhof Ehrenfeld, Köln

slyandrobbieSly Dunbar und Robbie Shakespeare sind die Rhythmus-Giganten des Reggae. Als geniales Duo Sly & Robbie trommelten und bassten die Beiden für jeden, der im Reggae einen Namen hat. Dabei entwickelten sie Ende der 1970er den Rockers-Style, der damals Black Uhuru groß machte. In den 80er führten sie den Reggae in die digitale Ära.
Nebenbei waren Sly & Robbie auch in anderen Musikgenres unterwegs und auch dort sehr angesehen. Die beiden Jamaikaner arbeiteten mit den Rollings Stones, mit Bob Dylan und Grace Jones, mit Simply Red und Ben Harper. Die Liste ist endlos.
Nun sind Dunbar und Shakespeare im Rentenalter, aber noch sehr rüstig und dieser Tage gemeinsam unterwegs mit dem norwegischen Trompeter Nils Petter Molvaer. Dieser Mann steht eher für Jazz und so ist ein Projekt entstanden mit dem Titel Scandic Electro Dub. In der Besetzung Schlagzeug, Bass, Trompete, Gitarre und Elektronik versetzen sie ihr neues Auditorium in Staunen. Ein Termin mit dem Prädikat sehr sehr wertvoll!

www.cbe-cologne.de

Angenehmen Flug mit dem Space Captain

"All flowers in time" heißt das erste Album von Space Captain und es ist tatsächlich ein schöner Strauß an Melodien und Sounds. Wie ein seichte Welle schwappt Space Captains Musik in eure Ohren. Jazziges Ambiente mit freundlichen Gitarren und ein wenig Elektronik, gekonnte Trompeten und Saxophone, selbstverständlich Fender Rhodes und die eindringlich-angenehmen Vocals von Maralisa Simmons-Cook produziert die New Yorker Band am laufenden Meter. Und auch wenn die Musik völlig auf der Höhe ihrer Zeit ist, fühlt man sich beständig an ein unklares Früher erinnert.
Dringend zu empfehlen ist der Erwerb des Vinyls, denn das charakteristische Knistern gehört unbedingt zu "All flowers in time".

www.spacecaptainband.com

Endlich wieder schönen guten Tag

Hier lebt die goldene Zeit des deutschen HipHop auf, damals in den 90er klang das doch ganz anders als heutzutage. MC Bleistift, MC Schreibmaschine, Dr. Podwich, Streichholz MC, Masta Maik, Flowbotta, Fanta Yokai und DJ Ratzefummel erledigen das für euch. Sie sind das Verbale Style Kollektiv und fummeln in den Plattenksiten der Eltern rum. Und so werden Musikliebhaber einige Perlen der Musikgeschichte in den samplelastigen Beats von Fanta Yokai wiederfinden, der für die Produktion vielen vergessenen Genies von damals ein Denkmal baut.

"Schönen guten Tag" ist die erste Single von VSK aus dem am 10. August erscheinenden Album "Wo die wilden Kerle flowen". Das Verbale Style Kollektiv feiert die Werte, für die ihre geliebte Kultur früher einmal stand: Peace, Love, Unity & Havin Fun!

 

 

Licht aus, Spot an!

TedLo ist so jung, dass er noch nicht geboren war als die Musik im Fernsehen lief, die er heute wieder aufleben lässt. "Lemonade" gräbt sich bis in die 70er zurück als die Bands Sweet und Bay City Rollers und der uncoole Moderator des Musikfernsehens Ilja Richter hießen.

Vielleicht hat TedLo das von den Eltern, mit denen er behütet in Sommerset aufwuchs. Nach ersten Erfahrungen in der heimischen Schulband ging es schnell nach Bristol zum Musikstudium. Dort vertiefte er seine Vorlieb für elektronische Musik. Seine digitalen Erfahrungen fließen in die heutige Musik TedLos ein, aber genauso bedient er sich analogen Instrumenten. Und dabei kommt eben so etwas wie "Lemonade" heraus.

Das hört man sich an und fragt sich, in welche Untiefen unserer Musiksozialisation uns TedLo demnächst führen wird.

www.facebook.com/tedlomusic