Who the baas is this miss?

Regelmäßige unruhr-Leser beantworten die obige Frage natürlich aus dem effeff. Und können sicher beurteilen, ob es Globalisierung ist, wenn eine junge Russin Dancehall Music macht, dabei klingt wie ein böses Mädchen aus Kingston und das ganze bei einem Schweizer Label unterbringt. Wir haben an dieser Stelle bereits die Debüt-EP von Miss Baas vorgestellt und den Sound als Hybrid aus Reggae, Dancehall und Bass music mit ein wenig Pop-Appeal deklariert.

Die neue Single "Dat choon" ist in Zusammenarbeit mit Gappy Ranks entstanden und bietet schönen Dancehall, der an die Ursprünge dieses Genres erinnert, aber auf heutiges Soundniveau geliftet ist.

www.facebook.com/missbaas

Die Bundesliga-Vorschau 2017/18

poeletarier equisto domain webEs wird eine Saison der Gegensätze. 222 Millionen im Geldkreislauf, aber Krämerseele Hoeneß an der Macht. Aufstrebende Jungtrainer, die Publikum und Spielern jeden Furz detailversessen erläutern, aber ganze Mannschaften mit Verständigungsproblemen. Vereine mit geliebten Ultras neben Vereinen, die ihre Treuesten zur Adoption freigeben. Hier Stoffwechselstörungen, andernorts Millionentransfers. Etwa auch ein neuer Deutscher Meister im Gegensatz zu den Vorjahren?

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orson hentschel „electric stutter“

orsonhentschel electric stutter kleindas album könnte nicht besser betitelt sein. oder, andersherum: es könnte (bei diesem namen auch aus musikalischer sicht) nicht besser starten: mit einem titelstück, das die art elektrifizierter nervosität, die der name zu umschreiben scheint geradezu zentral in sich trägt. in einer weise, die die hörer vorbereitet auf ein album auf der grenze zwischen listening und kick, zwischen fiebertraum und wirklichkeit, zwischen konzentration und (paradoxerweise möglicherweise kontrolliertem?) kontrollverlust. auch zwischen reiner elektronik und irgendwie twang (> „montage of bugs“), auch zwischen fast sinfonisch angelegtem ausbruch und spartanischem elektronikminimalismus. und, auf voller länge, zwischen mikromotiven und deren zusammenhang als komposition.

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Karibische Städtepartnerschaft

Von Havanna nach Kingston ist es genauso weit wie von Flensburg nach Oberstorf. Wenn sich Musiker aus Flensburg und Oberstorf zusammen tun, wird dies dennoch kaum an das heranreichen, was eine musikalische Kollabo innerhalb der Karibik bieten kann. Dass es zu dieser Zusammenarbeit kam, ist Mista Savona zu verdanken, ein Musik produzierender Globetrotter, der die Creme de la creme der karibischen Musikhauptstädte ins Egrem Sudio nach Havanna bat.
Dabei heraus kam eine unwiderstehlicher Mix aus Latin- und Reggae-Elementen. Die Single "Carnival" featured Randy Valentine sowie Solis und gibt einen Vorgeschmack auf das gesamte "Havanna meets Kingston" Album, das für September angekündigt ist. Erscheinen wird es bei Baco Records in Paris. Ist das etwa ein magisches Dreieck?

Israel Sound and Kingston on me mind

rootzradicals bandDie Rootz Radicals versorgen uns aktuell mit einer schönen Riddim Selection. Im Reggae immer wieder gerne gemacht, werden dabei verschiedene Tunes auf einem Riddim angeboten. Die Rootz Radicals nutzen dafür ihren Israel Riddim und bieten uns 12 Tunes darauf an plus cooler Dub plus Version. Also 14 mal der gelungene Rootsriddim, für den man auch erlesene Gäste gewinnen konnte: Allen voran Anthony B mit "Let Jah fire burn", darüber hinaus auch Ucee, Jahcoustix und viele Andere.
Der Riddim ist Ergebnis eines längeren Jamaica-Aufenthalts, den zumindest ein Teil der Band genoss, während der andere Teil in der bairischen homebase weiter an Material schraubte. Deshalb ist die Israel Riddim Selection auch nur die Vorhut, für das Kingston inspirierte Album "Talk a di town", das bereits in der Pipeline ist und demnächst nachgeschoben wird.

www.rootzradicals.com