Großes Theater im Kleinen: west off

west_offDie Kulturämter der Städte Düsseldorf, Köln und Bonn haben für Herbst 2010 erstmals eine neue Art der Gastspielförderung mit freien Theaterproduktionen zwischen den Städten an der Rheinschiene initiiert. Hierzu verbinden sich die Produktionshäuser für freies Theater – das FFT Düsseldorf, das theaterimballsaal Bonn und die studiobühneköln - zu einem neuen Theaternetzwerk.
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Vote für Wahnsinn: unprojekte2010

unprojekte2010Wohin mit all der Kreativität, die sich im Ruhrgebiet ins Fahrwasser der Kulturhauptstadt gestürzt hat. Eine Menge der eingereichten Projekte wurde abgelehnt, schlechte  Ideen, dummes Zeug, aber auch jede Menge kluger Gedanken und Projekte. Damit in der Post-2010-Ära nicht alles wieder in den Orkus der Ruhrgebietsgeschichte gespült wird, hat sich ein gemeinnütziger Verein gebildet, der "die kulturelle Kreativkraft der Metropole Ruhr – neben den offiziellen Kulturhauptstadtprojekten 2010 ans Licht bringen und nutzbar machen will."

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Poppolitiker auf der c/o pop

Logo c/o popDie Popkomm ist scheintot und wurde abgesagt. c/o pop lebt. Und mehr denn je skizziert die Zusammenkunft am Unrhein eine Kultur im Wandel. Oder was soll der ausgesprochen unkreative Untertitel bedeuten? Pop Culture 2.0.
Erste Lektion: Das Web dominiert mittlerweile die Diskussion um die Popkultur - nicht mehr die Musik. Daran ändern auch die gegenteiligen Beschwörungen nichts. Ist auch nicht schlimm, denn die Popmusik ist bekanntermaßen alles andere als prospektiv. Was wird denn dann eigentlich aus der Popkultur?
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Heimatdesign zieht um

Die Heimatdesigner ziehen um. In den Räumen am Hohen Wall 15, im ehemaligen Fundbüro des Ordnungsamtes, soll nun weiter an kreativen Konzepten und der Präsentation von Kreativen gearbeitet werden. Die Leitung des Projektes übernimmt ab jetzt Reinhild Kuhn, die Heimatdesign schon zuvor konzeptionell beraten hat.
www.heimatdesign.de

Horror im Planetarium

ImageLesungen sind beliebt und bestimmt nicht die schlechteste Freizeitgestaltung in dieser hektischen Zeit, in der es von unkontrollierten Geplapper und aufgezwungener Privatlebenteilnahme ja keine Flucht zu geben scheint. Dann doch lieber geplant und mit Absicht anderen zuhören. Die Veranstaltung war in dieser Hinsicht ein echtes Kleinod und das auch noch an Halloween, einer schlimmen Spielart amerikanischer Expansionspolitik.

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da lach ich mir doch 'n Arsch ab...



Die - sagen wir mal Wutrede und Arsch auslösende - Bild-Zeitung exhumiert Ex-Bundesliga-Coach Ristic. Der springt tapfer der guten alten Bild bei und behauptet, es sei der falsche Weg, generell die Medien zu kritisieren. Doll sei ja noch ein junger Trainer. Das werde er noch lernen. Hoffen wir mal, dass er nicht lernt und weiter das Medium Bild zusammenstaucht. Die hat übrigens nichts Besseres zu tun, als darauf hinuweisen, dass Doll ein Puma-Schildchen am Revers hatte - statt des BVB-üblichen Nike-Logos. Riecht nach Kindergarten und Streit "überm Gartenzaun".
Andererseits: Die Fans lachen sich hier nicht mehr den Arsch ab. Der ist nämlich schon auf Grundeis. Wenn man überhaupt noch Fan ist angesichts der Entwicklung dieses Vereins - oh pardon - dieser AG. Die alten Fans von Austria Salzburg haben übrigens nach der feindlichen Übernahme durch Red Bull auf den Äckern neu angefangen ... nur mal so als Anregung. Wäre doch ein gutes Modell: Thomas Doll darf mitmachen.
Fragen darf man sich allerdings auch, warum Doll sich hier mehr oder weniger alleine verteidigen muss. Arne von Schwatzgelb hat da eine etwas differenziertere Meinung zu.