Im Ruhrgebiet kann man zu dieser CD kaum passend Auto fahren. Hier ist halt nicht Correatown.
Im Ruhrgebiet kann man zu dieser CD kaum passend Auto fahren. Hier ist halt nicht Correatown.
Jemand wie Mark Berube, der Freunden einige Zeilen Jacques Brel auf den AB zitiert, ist entweder verstrahlt oder Poet. Mark Berube ist Geschichtenerzähler und damit ersterem nicht unverdächtig, doch letzterem verwandter.
inselkind schallträger konzentriert sich mit seiner reihe der querschalltapes auf so etwas abseitiges wie „looptapegestützte hörinstallationen für zuhause“: alte, aber nie eingesetzte endloskassetten, eigentlich mal für anrufbeantworter gedacht, in den längen 20 sekunden, 45 sekunden und 60 sekunden. das ganze dann eben nicht in einem anrufbeantworter benutzt, sondern als abspielmedium für eigens dafür komponierte musik. sofern dann noch ein ebenso antikes abspielgerät (= kassettenrecorder) im hause ist, steht einem stundenlangen genuss nichts mehr im weg. die künstlerische achillesferse (neben der tatsache, dass die komposition extreme kürze und extreme länge gleichermassen berücksichtigen sollte) ist die klebestelle im band, die eine halbe sekunde lang stille fordert.
CD + DVD release auf dem consoulingsounds schwesterlabel lunasylum von jon attwood aka yellow6.
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Susanne Blech ist bekanntlich eine Band wie viele andere auch. Und weil unendlich viele Bands zuvor nicht schlecht damit gefahren sind, von Zeit zu Zeit immer mal wieder eine sogenannte Single samt prätentiösem Musikvideo herauszubringen, gilt eben dies nun auch für Susanne Blech.
"Du und ich" ist die zweite Single des Albums "Triumph der Maschine", das zu Beginn des Jahres erschien. Das nun eben erschienen Video dazu wurde in Madrid gedreht und dient in irgendeiner Weise der Traumabewältigung des Sängers von Susanne Blech, wie uns die Band das etwas kryptisch wissen lässt. Die beiden Regisseure Martin Schlesinger und Jerome Vazhayil stört das letztendlich aber wenig.
mit „god is good“ hatte ich om ein wenig aus den augen + ohren verloren; ich glaube, weil ich irgendwo snippets mit zusatzinstrumenten gehört hatte und om lieber puristisch „wollte“. es sei vorausgeschickt, dass ich diese vernachlässigung der „god is good“ unter dem eindruck der „advaitic songs“ schnellstens wieder gut gemacht habe... ...zurecht; übrigens. denn: „advaitic songs“ bringt om mit macht zurück und das, obwohl die cd/2xlp auf 45-vö alles andere als puristisch bass / gesang / schlagzeug ist. und obwohl mit „state of none-return“ auch „nur“ ein nackenbrecher an bord ist...