AcousticOpen

Das subrosa in Dortmund veranstaltet seit Januar regelmäßig ein AcousticOpen, eine offene Bühne für Musiker: Dort erhält jeder die Chance in 15 Minuten das Publikum aus der Lethargie zu reißen, mit allem, was akustische Instrumente so hergeben.
www.hafenschaenke.de 

 

Astra Kid: Eine Ruhrgebietsgeschichte und Das Ende der toten Mitte

ab jetzt im PräteritumAstra Kid waren (ja, ihr lest richtig: Präteritum) eine der Bands, die ich am häufigsten live gesehen habe. Zugegeben: Vor allem deshalb, weil man immer mal das ein oder andere Konzert der Ex-Dattelner umsonst und draußen mitnehmen konnte. Und vermutlich liegt genau darin ein Grund für die Trennung der Band, die laut eigener Ankündigung noch genau vier Konzerte spielen will, bevor sie den Weg alles Irdischen geht. Für mich verbindet sich damit jedoch auch eine Hoffnung: Vielleicht, möglicherweise, eventuell stirbt damit endlich auch ein Stück vom alten Ruhrgebiet.

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In der nationalen Popecke

unerreichbar...Es lässt uns nicht los, das unangenehme Thema. Zumindest einige der sich links wähnenden Popliteraten, Journalisten und Musiker nicht. Die Spex in Person von Frau Doris Achelwilm widmete der Sache in Heft 09/2005 wieder einen ausführlichen Beitrag, weil just kurz vor der Wahl ein Sampler bei „unterm durchschnitt“ erschienen ist. Titel: „I can’t relax“. Darauf: Zum Teil unveröffentlichte Songs von Kettcar, Monochrome, Tocotronic, Die Goldenen Zitronen, Mouse on Mars, Lali Puna, Muff Potter, Robocop Kraus, Kante, Bernadette La Hengst, Die Sterne, Von Spar, Stella, Superpunk usw. Ziel: Die Stimme zu erheben gegen die Popularisierung der Nation. Die Gegner sind auch schnell ausgemacht. Namentlich: Mia., Rammstein, Wir sind Helden, Paul van Dyk, Peter Heppner, Fler u.a.

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Rettet den CBGB!!!

Rettung

Die Keimzelle der weltweiten Punk- und New-Wave-Bewegung steckt in ernsthaften Schwierigkeiten. Der New Yorker Musikclub CBGB muss wegen Mietnachforderungen um seine Existenz fürchten. Clubbetreiber Hilly Kristal sah sich mit einer rückwirkenden Mietforderung in Höhe von 90.000 Dollar konfrontiert. Begründung: Die Miete sei erhöht worden.

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Labelportrait: Vinyl on Demand

ImageUnd es geht doch: In Zeiten in denen die Musikindustrie am Boden liegt, Tim Renner mit seinem Motor-Major-Traum scheitert und Klingeltöne als die letzte Hoffung gelten, schafft es das kleine Label Vinyl on Demand Musik erfolgreich zu veröffentlichen, die man eigentlich gar nicht vermarktet kann, da sie gänzlich unkommerziell ist. Wie so etwas geht? Mit einer klaren Labelphilosophie und geschickter Vertriebsstruktur (Stichwort Membership). Vor 2 Jahren wurde das Label von Frank Maier gegründet, mit dem Ziel vor allem altes Tapes-Material aus dem Bereich Geniale Dilletanten, Avandgarde, Wave, Industrial und Minimal und wieder zugänglich zu machen.

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