Parcels suchen einen Platz zum Pennen

Es scheint allerdings, als könnten sich Parcels inzwischen bessere Hotels zum Nächtigen leisten. Denn schließlich haben die vier Jungs aus Australien bereits ihr Debütalbum "Hideout" im Januar dieses Jahres beim sehr sehr renommierten Label Kitsuné in Paris veröffentlicht. Und deswegen sind auch die Ikonen von Daft Punk auf Parcels aufmerksam geworden. Daft Punk ist also mit den vier Wahlberlinern ins Studio gegangen, um einen Track gemeinsam zu schreiben un zu produzieren. Und das hört man! "Overnight" ist Daft Punk verfeinerter Funk allererster Güte. Mit "Overnight" starten Parcels in die Festivalsaison und begeben sich im Herbst auf ausgedehnte Clubtour:

www.parcelsmusic.com

Black Seeds versprechen bessere Zeiten für September

Die neuseeländischen Reggae Rocker lassen endlich wieder von sich hören. Black Seeds veröffentlichen nach fünf langen Jahren ihr sechstes Studioalbum. Das wird "Fabric" heißen und Anfang September erscheinen. Eingespielt in den Surgery Studios Wellington bietet "Fabric" 100-prozentigen Black Seeds Sound von basslastigen Massage-Reggae bis hin zu Funk mit 70er Ambiente. Nennt es Wohlfühlsound, Easy Listening oder Popreggae. Es bleibt Black Seeds und ein Grund, sich auf den September zu freuen. Weitere Infos gibt es natürlich rechtzeitig bei unruhr.

www.theblackseeds.com

Tora - Take a rest

tora takearestDu hast eine Einladung zur Party, kommst die Treppe rauf. Die Wohnungstür steht offen. Dann diese Frauen. Dir fallen die Augen aus dem Kopp, jemand drückt dir ein eiskaltes Bier in Hand. Es läuft Tora. Laut. Ein Traum!

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tegh „downfall“

tegh downfall kleinum es gleich zu anfang zu sagen (zumal das label selbst diesen vergleich zieht): tegh erinnert in seiner herangehensweise und besonders in seiner soundästhetik stark an einen kanadischen künstler, der diese form leicht noisigen, hyperoszillierenden multischichtambient über etliche alben zur perfektion gebracht hat, bevor er diesen sound mit seinen letzten veröffentlichungen zunehmend in richtung akustischer instrumente erweitert hat.

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the star pillow „invisible summer“

StarPillow invisibleSummerKleinthe star pillow liefert mit „invisible summer“ das musikalische bild eines hitzeflirrenden (spät?) sommertages mit seinem paradoxon aus steter mikrobewegung und allumfassender (und genau so durch die hitze verursachter) statik.

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Mit Pauken und Trompeten auf Sly5thAve

sly5thaveSylvester Uzoma Onyejiaka der Zweite ist ein bisschen Wunderkind. Der als Sly5thAve bekannte Multiinstrumentalist, Songschreiber, Arrangeur, Produzent ist bereits im Namen der ganz Großen unterwegs gewesen: Für Prince gespielt, für Gladys Knight und Stevie Wonder, aber nebenbei immer sein eigenes Ding durchgezogen. Heute kommt seine EP "Composite" auf den Markt. Dafür hat er sich sechs weltbekannten Popsongs angenommen und diesen orchestrale Gestalt gegeben. Zusammen mit dem 30-köpfigen ClubCassa Chamber Orchestra aus Brooklyn, New York werden aus Rihannas "Pour it up" oder Drakes "Love me" klassisch instrumentierte Kammermusikspielereien, die nicht mit Flöten, Flügelhörnern, Trompeten und Posaunen geizen. Sly5thAve ersetzt synthetische Sounds durch Livemusiker und völlig organische Texturen. Das trifft nicht jedermanns Geschmack, hat aber Charme. Das britische Label Tru Thoughts hat daraus flugs die besagte EP gemacht.

www.sly5thave.com