11/04 GIANT ROOKS im Bf. Langendreer, Bochum

giantrooksAls Art-Pop bezeichnen Giant Rooks ihre Musik und meinen damit künstlerisches Experimentieren, verknüpft mit Pop-Elementen. Das macht ihre Songs zu einer packenden Mischung aus Indierock, Folk und Elektro, schwermütig und tanzbar zugleich. Die Jungs sind nicht mal 20 und haben vermutlich noch Gigantisches vor sich, denn sie werden von 1Live derbe gehypt. DJ-Opa Klaus Fiehe meint, Giant Rooks ist "das Beste was Hamm musikalisch in den letzten 30 Jahren hervorgebracht hat". Es sei dahingestellt, ob das eine satirische Komponente beinhaltet oder ob Klaus einfach nur gesoffen hat.
Egal, die Jungens spielen jetzt im Bahnhof Langendreer und wer meint, diese Empfehlung passt doch gar nicht zu unruhr.de, der hat Recht, aber sowas von.

www.bahnhof-langendreer.de

29/03 AKUA NARU im Bf. Langendreer, Bochum

akua aruNatürlich denkt man an Lauryn Hill oder auch an Erykah Badu. Doch hat Akua Naru es gar nicht nötig, in anderer Leute Schuhe herum zu rennen. Die Frau steht für sich. Schließlich hat sie sich in den letzten Jahren im männerdominierten HipHop-Business erkleckliche Aufmerksamkeit erkämpft. Die US-Amerikanerin pflegt auf ihren bisherigen zwei Alben die gediegene Variante des Sprechgesangs. Ihr Output erinnert deutlich an die großen Zeiten des Rap. Der jenseits der Goldketten und Luxuskarossen.

In Bochum macht sie Station mit ihrem noch aktuellen 2015-Album "The miner's canary".

www.bahnhof-langendreer.de
www.akuanaru.com

Jeb Loy Nichols - Country hustle

jebloynichols countryhustle kleinHat mir Herr Trump etwa ungefragt seine Lieblingsmusik zukommen lassen? Doch wie Wattenscheider Multilinguistiker schon immer wussten: Never judge a book by its cover...

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thisquietarmy „métamorphose“

thisquietarmyMetamorphose kleinmanchmal (manchmal sogar ziemlich oft, dann also eigentlich nicht wirklich mehr manchmal) ist die (selbstgewählte) beschränkung der richtige schritt im richtigen moment.

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michael vallera „vivid flu“

michaelvalleryvividflu kleinals cleared arbeitet michael vallera zusammen mit steven hess (u.a.: locrian) an gitarre, drums, elektronik: soundscapes, die durch die drums stärker mit der realität vernagelt werden plus durchaus als solche eindeutig identifizierbare gitarren.

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Für 'ne bessere Welt - Camukinyi

Die beiden Rapper Leila Akinyi und Camufingo haben im letzten Jahr die "Morgenkämpfer" EP unter dem Namen Camukinyi veröffentlicht. Schöne Afrobeats treffen auf Rap und werden verfeinert von 80er Anklängen. Doch im Mittelpunkt steht schon fast die Botschaft der Beiden. Leila ist in Mombasa geboren und als Kind in Köln heimisch geworden, Camufingo ist gebürtiger Potsdamer, zieht es gegenwärtig nach Luanda. "Ich bin schwarz und habe einen roten Pass" ist also das Thema der beiden Afrodeutschen, die in den fünf Tracks über alltäglichen Rassismus und von Vorurteilen und Schubladen berichten. Das ist verdammt ausgereift und steht nun für euch zum kostenfreien Download zur Verfügung.