28/10 ÄTNA in der Christuskirche, Bochum

aetnaDiesen Ätna zu besteigen ist kein Sonntag Nachmittag Vergnügen. Das verlangt ein wenig mehr Hingabe und Beschäftigung, denn Ätna macht Musik, die sich einer schnellen Kategorisierung entzieht. Man kann es sich einfach machen und es Elektropop nennen, aber da sind diese Anklänge an klassische Musik. Und dieser Minimalismus, der von Schlagzeuger Demian gern konterkariert wird. Ist es deshalb Jazz? Nein, vor allem ist es Song, den Inés mit ihrer Art zu singen zu etwas Besonderem macht.
Bei der Musik hören die Beiden, die sich in Dresden kennenlernten, aber nicht auf. Die Ästhetik, die sich in ihren Songs widerspiegelt setzt sich in den Videos fort. Das sind audiovisuelle Ereignisse. Es ist zu vermuten, dass Ätna im Ambiente der Bochumer Christuskirche zu etwas ganz Speziellem wird.

www.christuskirche-bochum.de
www.atnaofficial.com

Foto: Josefine Schulz

Gold find't man bekanntlich im Dreck - Pip Blom

pip blom bandPip Blom hat verstanden, dass ein wesentlicher Aspekt guter Rockmusik ist, dreckig zu klingen. Zu viele Bands haben das im Angesicht der heutigen technischen Möglichkeiten scheinbar vergessen. Der Vierer aus Amsterdam aber beileibe nicht. Aktuell liegt eine neue EP von Pip Blom vor, die "Paycheck" heißt und klingt wie es gefälligst zu klingen hat.
Und dann ist auch egal, wie man es nennt. Heutzutage heißt so etwas Indierock, gerne auch mal Alternative. Scheiß drauf, es klingt einfach groß.
Gitarrenpower gepaart mit eckigem Gesang, Proberaumflair und Anarchie sowie der unbedingte Wille geraderaus zu klingen. Die Engländer feiern Pip Blom richtig ab, auch das Reeperbahn Festival haben die Holländer bereits gerockt und jetzt kommt ihr. "Paycheck" könnt ihr euch hier anhören!

Neneh Cherry - Broken politics

neneh cherry broken politics kleinSchlecht geschlafen, gerädert durch den Tag und jetzt wirklich keine Lust, sich zur Yogatante zu quälen. Da hilft nur Neneh Cherry. Das neue Album ist Welterkenntnis und Tiefenentspannung.

 

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James Hersey lässt locker gehen

Im November 2016 hat James Hersey seine Debüt-EP veröffentlicht und gilt seitdem als neue Hoffnung des ambitionierten, modernen Gitarrenpops. Im Augenblick arbeitet er am Folgewerk, auf dem dann sicher mit "Real for you" und "Let go" zu rechnen ist.
Beide Songs hat er im Berliner Baketown auf Video gebannt. Das Baketown ist diese ehemalige Kfz-Werkstatt in Schöneberg, die Noah Becker (ja, der Noah Becker) zu Studio, Atelier und Eventlocation ausgebaut hat. In dieser Kreativwerkstatt fühlt sich auch der geborene Wiener und Wahlberliner James Hersey anscheinend ausgesprochen wohl. Trotzdem macht Hersey sich auf den Weg und startet im November eine Deutschlandtour.

 

Liebe Liebe Liebe Little Dragon

littledragon bandfoto„Für alle Liebenden da draußen, singt mit! Tanzt für Frieden und Einheit in dieser Welt des Wahnsinns. Es geht um die Kraft der Liebe. Nicht nur zwischen zwei Menschen, sondern auch um die Kraft der Liebe in diesem Universum als ultimative Ekstase. Ob sie nun erscheint, während du in einer Disco tanzt, wenn du vergisst, wo du bist, oder einfach nur während du in einer klaren Nacht auf den Mond starrst: es kann alles sein!" Das ist mehr oder weniger die Essenz der kommenden EP der Göteborger Band Little Dragon. Was soll man da noch hinzufügen?
Zu sagen bleibt noch, dass Little Dragon nun bei Ninja Records unterzeichnet hat und dort am 9. November die EP "Lover chanting" (sic!) veröffentlicht. Den überaus funkigen, in die Unterhose zielenden Titeltrack könnt ihr hier hören.

www.little-dragon.net

Foto: Vicki King