07/10 PORTMONEE im The Tube, Düsseldorf

portmonee PressebildUnprätentiöser Pop auf der Grenzlinie zum Mainstream kennzeichnet die Berliner Band Portmonee. Auf ihrem Erstlingswerk "Gesichter ohne Menschen" bekommen sie das ganz gut geregelt, ohne ihre Wurzeln in der Indie-Szene ihrer Heimatstadt zu verleugnen.
Im Oktober geht's raus auf die deutschen Straßen für eine kleine, feine Tour. Das ist etwas für Freunde der gepflegten, niveauvollen Abendunterhaltung.

www.the-tube-club.blogspot.com
www.portmon.ee

Foto: Frieder Unselt

24/09 KOKOROKO im Bürgerhaus Stollwerck, Köln

kokorokoDas Londoner Team um die Trompeterin Sheila Maurice-Grey hat einen Sound geboren, der in den westindischen und westafrikanischen Communities Londons seinen Ursprung hat. Jazz verwoben mit Afrobeat, Highlife, Funk und Soul. Mit einer horn-section zum Niederknien, afrikanisch inspirierten Gitarren und treibenden Drums und Percussion haut der Londoner Achter großartige Tracks am laufenden Band raus.
Nachdem sich die Band bereits einen großen Namen gemacht hat, ist nun endlich das Debütalbum "Could we be more" draußen. Die Präsentation des Albums in Köln darf man sich nicht entgehen lassen.

www.buergerhaus-stollwerck.de
www.kokorokomusic.co.uk

21/09 DRENS in der Zeche Carl, Essen

drens bandfotoEs ist fast ein Heimspiel für Drens in der Zeche Carl, denn schließlich kommen die Jungs aus dem Revier, wenn auch aus dem schwatzgelben Teil.
Mit einer Mischung aus Garagenhof und Malibu haben sich Drens inzwischen auf alle deutschen Bühnen gespielt. Durch das aktuelle Album "Holy demon" hat das Quartett aber auch bewiesen, dass sie internationalen Sound können.
Nun sind sie im September in Deutschland unterwegs und und wollen die Massen begeistern mit der Mischung aus Surfsound und Alternative-Rock.

www.drens.de
www.zechecarl.de 

11/09 DOPE LEMON im zakk, Düsseldorf

dope lemonSicher nicht nur das männliche Publikum träumt, davon den ultracoolen Crooner Dope Lemon mit seinem rosaroten Cadillac im zakk zujubeln zu können. Ein Konzert mit urbaner Lässigkeit und Alkohol auf der Bühne. Der Australier begeistert in seiner Heimat mit schmachtenden Soul in stylischen Klamotten. Das kann derzeit kaum jemand besser als Dope Lemon, der sich an großen Vorbildern der 60er und 70er orientiert.
Der Abend wird garantiert hammercool, wenn Dope Lemon sein letztes Album "Rose Pink Cadillac" in Düsseldorf vorstellt.

www.dopelemon.com
www.zakk.de

 

10/09-11/09 Ambient-Festival in St. Aposteln und St. Mauritius, Köln

melnykDas Ambient Festival, das im vergangenen Jahr über vier Tage das 1000-jährige Bestehen der Apostelnkirche am Neumarkt in Köln feierte, kehrt 2022 mit einem komprimierten Programm als Ambient-Weekend zurück.
Am Samstag und Sonntag kann der Zuschauer sich in angenehme Stimmung versetzen  lassen. Dafür sorgen der Dresdner Komponist und Kunstpreisträger Sven Helbig mit elektronischer Komposition und klassischer Besetzung. Dessen Konzert wird eröffnet durch die junge talentierte Organistin Daria Burlak an der großen Orgel.
Am zweiten Tag ist der Pianist Lubomyr Melnyk (Foto rechts) zu Gast in einer Hl. Messe in St. Mauritius. Der ukrainische Ausnahmekünstler hat die continuous music erfunden, ein andauernder Klangteppich aus Tönen.

 

 

Kein Kokolores

kokoroko could we coverJust in der Woche, in der sich der Todestag eines Giganten der afrikanischen Musik zum 25. Mal jährt, veröffentlicht die britische Band Kokoroko ihr Debütalbum. Das ist deshalb erwähnenswert, weil Kokoroko die Wurzeln der Band und einiger Mitglieder in Nigeria verortet.
Die Gemeinsamkeiten von Kokoroko und Fela Kuti erschöpfen sich aber bereits in diesen Fakten, die möglicherweise dem Zufall geschuldet sind. Musikalisch sind sich Kokoroko und Fela nicht wirklich nah. Das englische Kollektiv um Bandleaderin Sheila Maurice-Grey verbindet afrikansiche Sounds deutlich mehr mit Soul, Funk und karibischen Einflüssen als der Übervater es tat. Insofern ähneln Kokoroko mehr einer anderen Afrobeat-Legende, nämlich dem Kameruner Manu Dibango. Oder wie Sheila kundtut:"Jeder von uns hat völlig verschiedene Hintergründe, aber was uns vereint als Kokoroko, ist dass wir alle eine ähnliche Liebe und Verehrung für Afrobeat und Highlife haben."
Das hört man dem heute veröfentlichten Debütalbum "Could we be more" deutlich an. Es ist eine sehr organische Bandarbeit des englischen Achters, die im großen Raum zwischen Highlife und Jazz vibriert. In manchen Teilen etwas zu brav, andernorts aber absolut mitreißend. Und immer von allerbester Soundqualität.

www.kokorokomusic.co.uk