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22/05/12 Jonas David und Honig, Bhf. Langendreer

Jonas1TV-noir Konzert im Bahnhof Langendreer: Jonas David und (Herr) Honig, der wirklich genauso heißt und spontan eingesprungen ist für die erkrankte Polyana Felbel...
Nicht nur schwarz, auch weiß – nicht nur melancholisch, auch hoffnungsvoll in bestuhlter, hübsch beleuchteter, plauderlicher Wohnzimmeratmosphäre...
Wer nicht da war hat echt was verpasst!
Genial!

Honig eröffnet mit Unterstützung von Martin, doppelgitarrig, zweistimmig mit zwei tollen Songs und Einsatz – auch wenn er das erste Mal als er Jonas sah und hörte gar nicht mehr spielen wollte, wie er erzählt. Gelegentlich erinnert das Timbre seiner Stimme sogar an Joe Cocker, während sein Support die hohen Töne eindrucksvoll drauf hat.

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Jonas David (and the Octopus ?!), musikalischer Tausendsassa an diversen Mikros, an der Gitarre, an den Effekt-Tretminen, am Schlagwerk, unterstützt von zwei weiteren talentierten und konzentrierten Musikern an Gitarre, Mikros, Xylophonen (siehe unten !), Drums und Keys legt von gefühlvoll bis dynamisch kraftvoll nach. Manchmal kommt mir ein wenig Ähnlichkeit mit Eddie Vedder in den Sinn: eins mit dem Song und Blick in eine andere Sphäre.

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Standplätze, Instrumente, Tonarten, Schlagwerk, Besetzung werden gewechselt was das Zeug hält, aber ganz entspannt und wohl organisiert, bei persönlicher Spielpause chillen auf dem Sofa im Hintergrund auf der Bühne . Meist immer Honig - Jonas im Wechsel oder auch mal alle zusammen, und als der Strom zwischendurch ausfällt halt unplugged weiter – professionell! Hin und wieder kommt auch noch ein Mann (den wir schon von Tommy Finke kennen) am Cello dazu. Der vergrippte sizilianische Davide hält sich tapfer an den Stöcken bis man ihn mit Meditonsin zurück ins Bett entlässt.

Honig und Jonas bei der Zugabe im fantastischen Duett, Jonas David macht sanftmütig das Licht aus...
Hush...